Der
Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft
Willkommen im größten Nationalpark
Mecklenburg-Vorpommerns |
| Zwischen der Halbinsel Darß-Zingst, der Insel Hiddensee und der Westküste der Insel Rügen liegt eine der
wenigen noch weitgehend naturhaften Großlandschaften Mitteleuropas. Das Landschaftsbild
dieser Küstenregion ist das Ergebnis einer natürlichen Küstenentwicklung und der
Tätigkeit der seit Jahrhunderten in dieser Region lebenden Menschen. Die Landschaft wurde
maßgeblich durch die letzte Eiszeit bestimmt. |
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Beim Abtauen der riesigen Eismassen stieg der
Wasserspiegel der Ostsee und erreichte vor 5 - 6000 Jahren das heutige Niveau. Dabei wurde
Land überflutet und Höhenrücken blieben als Inseln zurück.
Seit dieser Zeit verändert das Meer in Verbindung mit Wind und Wellen die vorhandene
Landschaft in einem stetigen Prozess. Es wird Land abgetragen und an anderer Stelle wieder
angelandet, was zu einzigartigen Landschaften und Lebensräumen führt. |
| Im Nationalpark gibt es umfangreiche Flachwassergebiete,
die zahlreichen wirbellosen Tieren wie Würmern und Muscheln als Lebensraum dient. Sie
sind Nahrungsquelle für eine nahezu unendlich große Anzahl von Zugvögeln. Berühmt sind
einige Flachwassergebiete als bedeutendste Kranichrastplätze
Mitteleuropas. |
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| Ziel waldbaulicher Maßnahmen ist es, die
vorhandenen Kunstforsten in naturnahen Wald zu verwandeln. Große Flächen
natürlichen Waldes sind in den Kernzonen des Nationalparks bereits vorhanden und können
sich durch Verzicht auf jegliche Nutzung weiterentwickeln. |
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In den vermoorten
Senken zwischen den Strandwällen und Dünenzügen bilden sich Erlenbruchwälder, die
bevorzugte und Laichgebiete für Amphibien sind.
Eine weitere sehr bedeutende Landschaftsform im Nationalpark sind die Röhrichtflächen,
die sich als Saum um die gesamte Boddenküste entlangziehen. |
| Unterbrochen wird das Röhricht an einigen
Stellen von extensiv beweideten und periodisch überfluteten Salzwiesen, z.B. der
Insel Ummanz und Kirr. Das unzugängliche und zugleich unentdeckte Röhricht dient als
Lebensraum für sehr scheue Vogelarten wie den Rohrsänger und der Rohrweihe. Rotschenkel,
Brachvogel, Kampfläufer und andere Watvogelarten bevorzugen dagegen die bunten Salzwiesen
als letzte Rückzugsgebiete. |
| Hiddensee ist die größte Insel des
Nationalparks und beherbergt mit der Dünenheide und den Hutungen alte Kulturlandschaften
einmaliger Schönheit, die als Insekten- und Pflanzenparadies auch weiterhin einer
regelmäßigen Pflege bedürfen. Die großen Neulandbildungen im Nordosten und Süden
Hiddensees, die durch abgetragene Sande, Kiese und Steine des Steilufers an der Nordspitze
"ernährt" werden, zählen zu den natürlichsten Gebieten und sind besonders
geschützt. |
| Neben dem Naturschutz soll der
Nationalpark auch zur Erholung und Freizeitgestaltung seiner Besucher dienen. Ein
Umfangreiches Wander- und Radwegenetz, Beobachtungsstände, die einen herrlichen Ausblick
in die Landschaft gewähren, ermöglichen eigenständige und vielfältige Wanderungen im Nationalpark. |
| Informationen -
Ausstellungen - Projekte - geführte Wanderungen |
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Infozentrum Wieck (Alte Schule) - "Nationalpark
eine Insel" |
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Infozentrum Sundische Wiese - Ostzingst
"Lebensräume" |
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Infozentrum Barhöft, Haus Nord -
"Boddenlandschaft" |
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Natureum Darßer Ort - "Naturraum Darßer
Ort" und "Leuchtturmgeschichte" |
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In den einzelnen Infozentren liegt reichhaltiges
Informationsmaterial aus. Die Ausstellungen werden durch Videofilmvorführungen und
Computerinfosysteme aufgewertet. Im direkten Anschluss an einen Besuch in den Infozentren
können reizvolle Wanderungen in die verschiedenen Gebiete durchgeführt werden. |
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Durch die Mitarbeiter des Nationalparkes werden
Projekte über längere Zeiträume angeboten (z.B. Projektwochen in Schulen oder
Ferienaktionen für Urlauber und Einheimische) |
| Bei Anfragen zum Nationalpark wenden Sie sich bitte an
die angegebene Adresse. |
| (Die Eigentums- bzw. Nutzungsrechte der
Bilder und Grafiken liegen beim Nationalparkamt bzw. bei der MANET GmbH) |
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