[Mecklenburg-Vorpommern]

[Güstrow] [English]

Unterkunft Essen & Trinken Sehenswertes Kunst & Kultur Pauschalangebote Sport & Freizeit
Kontakt Terminkalender Gesundheit Anreise & Verkehr Camping Karten
Bildautor: Argus, Steffen Köppe Das Güstrower Schloss
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag
von 9.00 - 17.00 Uhr
18273 Güstrow
Franz-Parr-Platz 1
Tel.: 03843 7520
Fax: 03843 682251
Kontakt

Das Buch über Schlösser, Herrenhäuser und Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern


Schlossgarten

Wollhalle
Das Güstrower Schloss ist eines der wenigen erhaltenen repräsentativen Bauwerke der Renaissance in Norddeutschland.
Besonders der Süd- und Westflügel sind von großem architektonischen Wert. Französische, italienische und nordalpine Elemente verbinden sich zu einer übernationalen Formensprache. Vorläufer des Schlosses war eine Burg, die im 13. Jahrhundert als Wohnsitz der Fürsten von Werle diente. 1436 starb diese Linie aus und das Land wurde Bestandteil des Herzogtums Schwerin.
Güstrow wurde damit neben Schwerin Wohnsitz der Herzöge von Mecklenburg. Während der Regierungszeit von Ulrich III. (1556-1603) brannte ein Teil der mittelalterlichen Burg ab. Herzog Ulrich von Mecklenburg ließ einen Neubau errichten, der als Vierflügelanlage geplant war. Von 1558 bis 1567 erbaute der aus einer italienischen Baumeisterfamilie stammende Franz Parr im 

Auftrag des Herzogs den West- und Südflügel.
Nach einem erneuten Brand errichtete der niederländische Baumeister und Bildhauer Philipp Brandin den Nord- und Ostflügel des Schlosses. Von 1628 - 1630 war es Residenz des Albrecht von Wallenstein.

Der Schlossbau wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit dem Bau des Torhauses und der Brücke durch Ch. Ph. Dieussart abgeschlossen.

Hauptanziehungspunkt des Schlosses ist zweifellos der große Festsaal mit seiner 1620 vollendeten Stuckdecke.
Des weiteren sind eine umfangreiche Prunk- und Jagdwaffensammlung, Kunst der europäischen Renaissance, die Glassammlung des Staatlichen Museums Schwerin, Kunst der Antike, des Mittelalters und der Zeit nach 1945 zu sehen.
In die Rekonstruktion der Schlossanlage wurde ebenfalls die Neugestaltung des Schlossgartens einbezogen. Er wurde in den letzten Jahren als Renaissancegarten wiederhergestellt.


zurück

schloss

Laubengang im Schlossgarten