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Burg
Schlitz 17166 Hohen Demzin "... Als wär´s vom Himmel gefallen und hätte Wurzeln geschlagen, dort wo die Erde Wellen schlägt - in der Mecklenburgischen Schweiz". |
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Ähnlich
muß es auch vor 180 Jahren Besuchern und Gästen ergangen sein, zu denen
Achim von Armin sowie viele Schriftsteller und Künstler der damaligen
Zeit zählten. Selbst wer immer wieder Burg Schlitz besucht, ist aufs neue
fasziniert von dieser wohl bedeutendsten klassizistischen Schloßanlage
Mecklenburg-Vorpommerns.
Erbaut wurde das geschichtsträchtige Schloß in
den Jahren 1806 - 1823 von Hans Graf von Schlitz, einem für seine Zeit
sehr toleranten und liberalen Standesherren.
Frei nach dem Motto "WWWV
- Wünsche Wenig, Wirke Viel" brachte Graf Schlitz der Region
Wohlstand und Arbeit. Auch zu den Dichtern und Denkern seiner Zeit hielt
Graf Schlitz regen Kontakt - so lustwandelte bereits Johann Wolfgang von
Goethe durch die atemberaubende Natur des idyllischen Schloßparks und
holte sich Inspirationen für seine Werke.
Nach dem Tod des Grafen
Schlitz (1831) blieb das Anwesen noch bis 1931 in Familienbesitz. In den
nächsten Jahrzehnten folgten verschiedene Besitzerwechsel, unter anderem
war das Schloß in der Nachkriegszeit auch Herberge für
Flüchtlinge. Im Jahr 2000 erwarb die Stinnes-Unternehmensgruppe das legendäre Anwesen. Eingebettet liegt Burg Schlitz in einen 80 Hektar großen Park, dessen Fertigstellung allein 50 Jahre dauerte. Jahrhunderte alte Bäume, Seen, versteckte Teiche und weitläufige Spazierwege streuen sich durch die großzügige Anlage. Insgesamt 36 Denkmäler in Form von Obelisken, Grotten, Säulen und Seen säumen die Wege. Die Denkmäler sind auch Zeugnis des Lebens und Schaffens von Hans Graf von Schlitz: Er widmete sie geliebten und verehrten Menschen seiner Zeit. Besonderes Juwel des Parks ist sicherlich der Nymphenbrunnen, 1905 von Walter Schott im Jugendstil gestaltet, gibt es solch einen Brunnen nur wenige Male weltweit. Einer befindet sich zum Beispiel im Central Park in New York und einer in Berlin. |
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