Das Ensemble um den Goetheplatz bildet das einzige baulich noch als Einheit erkennbare Wohngebiet der Gemeinde. Die vom Volksmund als "Siedlung" bezeichneten Gebäude wurden 1935/36 überwiegend für Unteroffiziere der Wehrmacht errichtet, als östlich von
Zingst ein Artillerie-Schießplatz entstand.
Seit dieser Zeit war Zingst etwa 60 Jahre lang Garnison und diese militärische Tradition hat maßgeblich den Ort und seine Umgebung - auch die heute vorhandene natürliche Umwelt - mit geprägt. Auch am Hägerende sind die Hinterlassenschaften der militärischen Nutzung von Zingst noch deutlich erkennbar.
Sie werden schrittweise einem zivilen Gebrauch zugeführt. So wird im früheren Stabsgebäude künftig die Gemeindeverwaltung von Zingst ein neues Domizil erhalten.