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[Sehenswertes: Schloss- & Gutsparkanlagen]
Mecklenburg-Vorpommern
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19053 Schwerin
- Im 16. Jh. wurde das heutige Schweriner Schloss von einer Burg zu einem prunkvollen Renaissance-schloss umgebaut. Es wurden mehrere Gärten angelegt, die im 17. und 18. Jh. erweitert wurden. Im 19. Jh. wurde der Park nach Plänen des Landschaftsarchitekten Lenné umgestaltet und erweitert. Den außergewöhnlichen Reiz macht die Lage des Schweriner Schlosses auf der Schlossinsel aus. Der durch den Schlossgarten verlaufende Kreuzkanal lässt die Anlage sehr lebhaft erscheinen. Auch die romantischen Laubengänge, die Blumenrabatten, die Lustwäldchen sowie die Skulpturen versetzen die Besucher in eine ganz besondere Zeit zurück. Aufgrund der Bundes-gartenschau wurde der Schlosspark liebevoll restauriert und öffnet seine Pforten seit 2009 in neuem Glanz.
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18273 Güstrow
- Der in seiner Art äußerst seltene Renaissancegarten wurde 1590 erstmals erwähnt und parallel zum Bau des Güstrower Schlosses angelegt. Unter Herzog Ulrich zu Mecklenburg wurde der Garten mit aufwändigen Laubengängen, Lusthäusern, Wasserspielen und zahlreichen Pflanzen als Lust-gartenparterre angelegt. Im 17. Jh. wurde die Anlage zeitgemäß zu einem Landschaftspark mit zahl-reichen Obstbäumen, exotischen Pflanzen und Gewürzen umgestaltet sowie nach und nach durch frühbarocke Bauten erweitert. Mit den Jahren verfiel der Garten allerdings zunehmend und erstrahlt erst seit Restaurierungsarbeiten in den 1960er und 70er Jahren wieder in neuem bzw. altem Glanz des Lustgartens.
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17168 Gottin
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Gutshaus
Gottin
Im Herzen Mecklenburgs liegt das denkmalgeschützte "Herrenhaus von einfach, schönem Styl", erbaut 1835. Vor 4 Jahren noch dem Verfall preisgegeben, finden Sie diesen schlichten, stimmigen Stil heute wieder im Haus und Park in der einmaligen Landschaft der Mecklenburgischen Schweiz.
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Gutshaus
Gottin
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19412 Kaarz
bei Sternberg-
Schloss und Park Kaarz
liegen in einer sanften Hügelkette am Rande der Mecklenburgischen Seenplatte. Das Schloss dient als Hotel. Im 70.000 qm großen Park findet der Besucher exotische und naturgeschützte Bäume, einen uralten Obstgarten und einen idyllischen Weiher.
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Schloss und Park Kaarz
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17166 Hohen Demzin
OT Burg Schlitz-
Schloss
Burg Schlitz
ist wohl die bedeutendste klassizistische Schlossanlage Mecklenburg-Vorpommerns (1806-1823). Der 80 ha große Landschaftspark mit 36 Denkmälern, u.a. seiner kleinen Karolinenkapelle, lädt zum Spaziergang ein.
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Schloss
Burg Schlitz
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17235 Neustrelitz
- Der Schlosspark von Neustrelitz wurde 1731/1732 ursprünglich vom Kunstgärtner Julius Löwe als Barockgarten konzipiert. Im Laufe der Jahre ist er immer wieder umgestaltet bzw. erweitert worden. In seinen Grundzügen ist er aber bis heute erhalten. Im Schlosspark von Neustrelitz steht am Ende der Hauptachse der 1840 von Friedrich Wilhelm Buttel geschaffene Hebetempel.
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17139 Basedow
bei Malchin- Schloss Basedow
Das Schloss ist eine beeindruckende Dreiflügelanlage.
Sehenswert ist der angrenzende Schlosspark im Stil der englischen Gärten, den der berühmte Gartenarchitekt Peter Joseph Lenné gestaltete.
- Schloss Basedow
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17129 Kartlow
- Der Landschaftpark wurde vom königlichen Gartenarchitekten Joseph Peter Lenné angelegt. Ein romantischer See mit Brücke bildet den Mittelpunkt des öffentlich zugänglichen Parks. Natur-interessierte finden einen bemerkenswerte Altholz-Baum- bestand vor – teilweise unter Naturschutz stehende Blutbuchen, Stieleichen, Hainbuchen und Eiben prägen das Landschaftsbild des Parks.
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17139 Remplin
- Der ursprünglich barocke Park wurde gegen Ende des 18. Jh. mit Wandelgängen, Alleen, Kanälen und Teichen angelegt. 1851 erfolgte die Umgestaltung durch Lenné in einen englischen Landschaftspark. Die imposanten, ca. 200 Jahre alten Lindenalleen blieben jedoch erhalten. Idyllisch gliedert sich der große Schwanensee in den Schlosspark ein. Vom einst ehrwürdigen Schloss blieb nach einem Brand lediglich der Nordflügel erhalten. Ein gradliniger Kanal führt den Besucher zu einem Turm, der ersten mecklenburgischen Sternwarte.
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17219 Marihn
- Der Garten von Marihn ist eine Mischung aus Nutz- und Rosengarten – ein „Genussgarten“. Neben den englischen Rosen, deren Blütenblätter z.B. zu Herstellung von Gelees verwendet werden, wird u.a. Gemüse, Strauchobst und Mohn angebaut. Ein neues Segment stellt der Weinanbau dar. 2008 wurde ein Weinberg mit Tafel- und Keltertrauben angelegt, aus denen ein erlesener Wein hergestellt wird.
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17237 Hohenzieritz
- Hohenzieritz liegt zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg. Der ca. 25 ha große Schlosspark wurde von 1776 bis 1790 im englischen Stil angelegt. Neben der weitläufigen Parkanlage offenbart sich dem Besucher ein Ensemble aus Gedenkstätte, Denkmal und klassizistischer Rundkirche.
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17252 Mirow
- Auf der Schlossinsel in Mirow befindet sich ein Gebäudeensemble mit Schloss und ein von Wasser umgebener verträumter Schlosspark. Eine schmiedeeiserne Brücke führt zur sogenannten "Liebesinsel", die die Ruhestätte des letzten regierenden Großherzogs von Mecklenburg- Strelitz beherbergt. Ein Spaziergang durch den romantischen Schlosspark lohnt sich zu jeder Jahreszeit.
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17391 Neetzow
- Das romantische Schloss befindet sich mitten in einem weitläufigen, im englischen Stil angelegten Landschaftspark. Der 1,2 ha große Teich ist zwar kein Badeteich, macht aber dennoch den idyllischen Charme des Parks aus. Auch der Baumbestand ist beachtlich: mehrere Eichenarten, eine Gurken-Magnolie und eine orientalische Fichte stellen dendrologische Besonderheiten dar.
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17392 Putzar
- Schloss Putzar ist eigentlich eine Bezeichnung zweier Herrenhäusern in der Ortschaft Putzar. Die Ruinen dieser beiden Herrenhäuser sind umgeben von einem weitläufigen Landschaftspark am Fuße des Putzarer Sees. Der südliche Teil des Parks besteht aus einer Lindenallee und alten Eschen. 1990 wurde der Park wieder hergerichtet, wobei bedeutende Einzelbäume zum Vorschein kamen. Dies waren u.a. unzählige Linden sowie eine zweistämmige Esche mit einem Stammdurchmesser von 2,5 Metern. Eine Besonderheit des Parks ist der am östlichen Parkrand gelegene „Verlobungshügel“,
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17495 Wrangelsburg
- Der um 1750 angelegte englische Landschaftspark war ursprünglich ein Lustgarten, der jedoch 1672 als altmodisch eingestuft wurde. Der Park erstreckt sich entlang des Slosssees.
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18236 Groß Siemen
- Im denkmalgeschützten Park befindet sich neben einem verträumten See der Rosengarten. Der Rose wird bereits seit 1773 eine tragende Rolle auf dem Gut Siemen zugesprochen. Besucher werden mithilfe eines Wegenetzes vorbei an ca. 3500 Rosenpfanzen geführt. Die terrassenförmigen Beete bringen historische sowie englische Rosen und deren wunderbaren Duft zum Vorschein und bieten dem Betrachter eine außergewöhnliche Blütenpracht.
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18292 Bellin
- Der ca. 4,6 ha große Schlosspark wurde 1750 angelegt und im 19. Jh.zu einem Landschaftspark umgestaltet. Eine Besonderheit ist die romantische Freitreppe, die das zur Anlage gehörende Jagdschloss mit dem Park verbindet. Dominierende Baumarten sind Stieleichen und Rotbuchen, die neben zahlreichen außergewöhnlichen Gehölzen das Landschaftsbild prägen. Hervorzuheben sind sowohl der Pavillon mit seinem Deckengemälde am Parkteich als auch die verträumte Wassertreppe, die in jenen Teich führt.
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18320 Schlemmin
- Der Schlosspark wurde bereits im 18. Jh. als Barockpark angelegt und im 19 Jh. zu einem englischen Landschaftspark umgestaltet. Die mehr als 20 ha große Parkanlage birgt mächtige Buchen- und Eichenbestände sowie ausgedehnte Wasserzüge, die mit kleinen Brücken geschmückt sind. Die Besucher werden von Lindenalleen und Spazierwegen durch den weitläufigen Park geführt. Interessierte Besucher können sich durch Beschilderung der dendrologisch interessanten Bäume über diese informieren.
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18334 Semlow
- Der ca. 21 ha große Landschaftspark entstand in den Jahren 1851 – 1855 nach Plänen eines Mitarbeiters des Landschaftsgestalters Lenné. Zahlreiche Parkarchitekturen sind gegenwärtig zerstört. Dennoch besticht der Park durch seine dendrologischen Besonderheiten wie die Sumpfzypresse sowie durch seine Baum-Vielfalt. Neben Linden und Rostkastanien finden Besucher eine ca. 300 jährige Stieleiche mit einer Höhe von mehr als 30 Metern und einem Umfang von 5,50 Metern. Bereits 1965 wurde der Landschaftspark zum „Geschützten Park“ erklärt.
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18569 Pansevitz
- Die ca. 47 ha große Parkanlage befindet sich im Herzen der Insel Rügen und wurde bereits 1314 erstmals urkundlich erwähnt. Im 16 Jh. erfolgte die erste Bebauung des Parks. Heute ruhen lediglich die Ruinen des einst prunkvollen Schlosses und des Kavaliershauses inmitten der Anlage. Der Verband INSULA RUGIA e.V. nahm sich der Sanierung des Parks an, um ihn in altem Glanz erstrahlen und der Öffentlichleit zugänglich zu machen. Die Schlossteiche laden heute wieder zum Träumen ein und der alte Schlossturm bietet einen atemberaubenden Blick über die Parkanlage.
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19273 Dammereez
- Der englische Landschaftspark wurde zwischen 1800 und 1830 angelegt und ist somit der älteste ehemalige Gutspark Mecklenburgs. Die Grundstruktur des Parks besteht u.a. aus Stieleichen, Buchen, Berg- sowie Spitzahorn. Einige dieser Bäume sind mehr als 400 Jahre alt. Neben den heimischen Baumarten gibt es auch einige exotische Gehölzarten: Mammutbäume, Trompetenbaum und Japanische Schirm- und Sicheltannen schmücken das ca. 5,5 ha große Areal. Nicht nur der vielfältige Baumbestand macht das Flair dieses Parks aus, sondern auch der idyllische Teich und die zahlreichen Veranstaltungen, die hier jährlich stattfinden.
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23942 Kalkhorst
- Der im Klützer Winkel gelegene Schlosspark Kalkhorst wurde um 1860 nach Vorbild eines englischen Landschaftspark gestaltet. Die Parkanlage besticht durch ihren beachtlichen Artenreichtum sowie die Felsenanlage am Blumengarten. Ein idyllischer See fügt sich neben einer Kapelle mit der Familiengruft der Familie Biel in den 13 ha großen Schlosspark ein. Im Jahr 2002 wurde der Park als zweitschönster Park Deutschlands ausgezeichnet, nicht zuletzt aufgrund seines imposanten Arboretums, das u.a. aus Ginkgo, Riesenmammut und Atlaszeder besteht.
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23948 Klütz
- Das Schloss Bothmer steht auf einer rechteckigen, ca. 7 ha großen Schlossinsel und ist vom weitläufigen Schlossgarten umschlossen. Der ursprüngliche Barockgarten wurde im Laufe des 19. Jh. zum Landschaftspark umgestaltet. Die Alleen, welche die Grundstruktur gliederten, blieben jedoch erhalten. Der nach dem Krieg weitläufig abgeholzte Baumbestand wurde nach 1945 erneut angepflanzt und ein ringförmiger Weiher angelegt. Neben weiten Rasenflächen und Alleen können Besucher die „Weiße Leiche“ oder die Ruinen des ehemaligen Eiskellers entdecken. Eine 270 Meter lange, in Deutschland einzigartige Festonallee aus holländischen Linden führt vom früheren Versorgungsgut (Hofzumfelde) bis zum Schloss und war damals die Hauptzufahrt zum Schloss Bothmer.
