[Mecklenburg-Vorpommern] [Sehenswertes M-V]
Griese Gegend
in Mecklenburg-Vorpommern

Mohn


Die Griese Gegend um Ludwigslust und Grabow ist Teil des Südwesten Mecklenburgs und man kann sagen, hier findet sich das klassische, urwüchsige Mecklenburg
Dichte Baumalleen, Schlösser, Amtssitze und kleine Landstädte prägen das Bild. 
Herbststimmung

Der Besucher erahnt das Leben von einst und es fällt nicht schwer, etwas von der beschaulichen und entspannten Atmosphäre mitzubekommen, die hier bis heute herrscht und deretwegen Mecklenburg so hartnäckig als rückständig gilt.
Allerdings lässt der Aufenthalt hier auch erahnen, dass Rückständigkeit nicht die alleinige Eigenschaft des Landes zwischen Elbe und Seenplatte ist. Denn es ist egal, ob der Besucher selbst für sich ein Leben auf dem Land oder in einer kleinen Stadt präferiert – hier wird auf jeden Fall ein wenig Sehnsucht danach wach. 

Felder

Zur Landschaft selbst lässt sich sagen, dass sie sich hier – im Gegensatz zu dem ansonsten ganz falschen Vorurteil – tatsächlich flach unter den Füßen des Betrachters erstreckt. Der Grund dafür sind die gewaltigen Schmelzwässer, die am Ende der letzten Eiszeit ebenso gewaltige Sandmassen mit sich führend gen Elbe flossen. Dem Elbeurstromtal vorgelagert sind dementsprechend große Sanderflächen. 
Wenig fruchtbar und ziemlich sandig lautet die geographische Bezeichnung für einen solchen Ort Grieß oder eben Griese Gegend. Viel Feld und Wald ist zu finden, dazwischen Heide und Moor. Die Landschaft hat vor allem im Herbst ihren ganz besonderen Reiz, wenn morgens der Nebel über die Wiesen zieht und nachmittags die Sonne buntes Laub anstrahlt.